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Radfahren: Sportlich im Sattel

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Auf das Rad schwingen und losradeln befreit den Geist und sorgt für gute Laune. Nicht umsonst ist Radfahren in Deutschland so beliebt. Es macht nicht nur Spaß, sondern ist auch unheimlich gesund.

Dafür ist es aber entscheidend, dass du richtig im Sattel sitzt und angemessen fährst. Was das bedeutet, das möchten wir dir hier erklären. Welche Tipps solltest du beherzigen, um das Optimum aus deinen Radtouren herauszuholen? Und wie sieht es mit Ausrüstung und Extras aus?

Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Fahrrad besitzt, ist nämlich recht hoch. Schließlich haben ungefähr 3/4 der Deutschen einen Drahtesel zu Hause stehen. Radfahren ist nicht nur gesund, es ist natürlich auch gut für die Umwelt. Die Sonntagsbrötchen mit dem Rad zu holen anstatt mit dem Kompaktwagen ist die günstigere und schonendere Alternative.

Fangen wir mal mit den Muskeln an, die beim Fahrradfahren beansprucht werden. In erster Linie handelt es sich um einen Ausdauersport. Hier trainierst du deinen ganzen Körper, baust Muskeln auf und stärkst dein Herz-Kreislaufsystem. Nicht zu vergessen, dass auch die einen oder anderen Pfunde purzeln werden. Während Joggen die Gelenke belasten kann, sind diese beim Radfahren weniger stark strapaziert. Sinnvoll ist es daher auch, ein gleichmäßiges Tempo an den Tag zu legen, anstatt nur wenig zu treten und dann zu rollen oder gleich am Anfang zu hart in die Pedale zu treten, um schließlich schnell erschöpft zu sein.

Nicht zu vernachlässigen ist die Sicherheit des Fahrrades. Falls du jetzt im Frühling wieder Lust aufs Radeln bekommen hast, dein Bike aber den Winter im Keller verbracht hat, führe einen gründlichen Check durch. Was du nicht übersehen darfst:

Licht überprüfen
Bremse selbst prüfen oder im Fachhandel durchchecken lassen
Reifen untersuchen (Löcher, Risse etc.) und evtl. aufpumpen oder ersetzen
Klingenfunktion testen
Lenkfähigkeit und Pedale überprüfen
Lenkerhöhe und Sattelhöhe evtl. neu anpassen

Worauf du ebenfalls achten musst, wenn du als Radfahrer durchstarten willst, ist die angemessene Bekleidung. Dazu gehört als allererstes natürlich: ein Helm.

Immer noch setzen viel zu wenige Radfahrer einen auf, doch ohne diesen Schutz kann es bei Stürzen zu üblen und gefährlichen Verletzungen kommen. Am besten ist es, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen, damit der Helm perfekt sitzt. Heutzutage gibt es nämlich unzählige Modelle, die für verschiedene Bedürfnisse gedacht sind.

Die richtige Fahrrad-Bekleidung

Eine andere wichtige Frage, die nicht außen vor bleiben darf, ist die nach der passenden Kleidung auf dem Rad. Ein Hängenbleiben in den Speichen, Pedalen oder sogar ein Abrutschen kann mit dem richtigen Outfit verhindert werden. Aber wie sieht das eigentlich aus?

Idealerweise greifst zu als Hobby-Radfahrer zu speziellen Radhosen, die im Sitzbereich wattiert sind und unangenehmes Scheuern verhindern. Auch obenrum bietet sich ein Funktionsunterhemd bzw. ein Funktionsshirt an, das z.B. aus Mikrofaser bestehen kann. Die Unter- und Oberteile aus besonderem Material sind atmungsaktiv und schnelltrocknend. Im Gegensatz zu einfachen Baumwollshirts leiten sie den Schweiß direkt nach außen weiter und sorgen für ein ausgeglichenes Körperklima.

Wenn du im Wind oder bei schlechtem Wetter fährst, ist eine wasser- oder winddichte Jacke angebracht, die dich vor kaltem Wind schützt. Bei jeder Jahreszeit ist ebenfalls eine Fahrradbrille nützlich. Im Sommer ermöglicht sie beste Sicht trotz Sonnenschein, aber grundsätzlich bewahrt sie deine Augen auch auch vor kleinen Fliegen, aufwirbelndem Staub, Dreck oder ähnlichem.

Zu guter Letzt können wir dir das Radfahren nur ans Herz legen, wenn du es nicht schon längst für dich entdeckt hast. Es motiviert, du lernst spannende Ecken kennen, und es hält natürlich fit. Erkundige dich nach besonderen Radwanderrouten oder Fahrradwegen, die entlang von Flüssen oder Wanderrouten verlaufen. Der Radtourismus ist mittlerweile ein großes Thema, sodass sich das Netz von Strecken stetig erweitert.

Daher wünschen wir dir viel Spaß, wenn du bald zu einer Tour aufbrichst – und hoffen, dass du immer fest im Sattel sitzt!

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